News: Moritz und Moritz bei Unter uns!

Ute (Isabell Hertel) versucht den aufgewĂŒhlten Conor (Moritz BĂ€ckerling) aufzufangen. (Foto: MG RTL D / Stefan Behrens)

Sie heißen beide mit Vornamen Moritz und steigen nahezu zeitgleich in die erfolgreiche tĂ€gliche Vorabendserie „Unter uns“ ein: Moritz BĂ€ckerling aus Dortmund und Moritz von Zeddelmann aus Hamburg sind ab 6.12. bzw. 11.12.2017 in mehrmonatigen Gastrollen zu sehen.

Moritz BĂ€ckerling (18, bekannt aus der Nickelodeon-Serie „Spotlight“) spielt Utes und Tills Ă€ltesten Sohn Conor Weigel, der seine verzweifelte Mutter in der Schillerallee besucht, um ihr seelischen Beistand zu geben, als Ute ihre jĂŒngste Tochter Maja weggenommen wird. Conor lebt eigentlich in Spanien fĂŒr seinen Traum, einmal ein erfolgreicher Fußballspieler zu werden.

Moritz von Zeddelmann (29, bekannt u. a. als Robbie Schulz aus der ARD-Serie „Unter Gaunern“ und dem britischen Kinofilm „51 Degrees North“) spielt Hauke „The Hawk“ König, ein aufstrebender Footballspieler, der auf MĂ€nner steht, sich aber wegen seiner Karriere in der amerikanischen NFL nicht outen möchte – nicht mal vor seinen Freunden. Beim Online-Dating verliebt er sich in Easy. Damit ihre heimliche Beziehung nicht auffliegt, kommt Kay-C mit der perfekten Lösung um die Ecke.

Und wie es sich fĂŒr „Unter uns“ gehört, sind bei beiden Geschichten die Konflikte vorprogrammiert. Wir stellen die beiden Schauspieler vor.

Interview mit Moritz BĂ€ckerling

Was war dein coolstes Erlebnis am Set von „Unter uns“?
Mein lustigstes Erlebnis am ‚Unter Uns‘-Set war, als ich mehrere Szenen mit dem kleinen Finn hatte, der Conors Halbbruder Noah Weigel spielt. Wir beiden haben uns direkt ziemlich gut verstanden, und waren gegen Ende auch ein gutes Team. Immerhin waren wir ja auch ‚BrĂŒder‘.Er ist ein sehr lustiger und aufgeweckter Kerl, was die AtmosphĂ€re am Set sehr aufgelockert hat, und unter uns anderen Schauspielern gab es eine Art ‚Teamwork‘, Finn bei Laune zu halten. Der Moment, wo wir alle dann vor Lachen nicht mehr konnten, war, wie er mit ausgestreckter Zunge auf mich zu rannte, ich ihn fragte, was er denn vorhat und er nur sagte: „Ich leck dich jetzt ab“. Er hat auf jeden Fall das Talent, aus allem eine lustige Situation zu zaubern.

Deine Rollen-Familie bei UU hat extrem dramatische VerhĂ€ltnisse – wie sieht’s im Vergleich dazu bei dir privat aus?
Ich fand es ehrlich gesagt gar nicht so schlimm, mal in eine sehr dramenbehaftete Groß-Familie reinzuschauen. Bei mir zu Hause lebe ich nĂ€mlich nur gemeinsam mit meiner Mama, zu der ich ein sehr gutes VerhĂ€ltnis habe, und meiner Katze, unter einem Dach. Da ist Frieden praktisch vorprogrammiert.

Spielst du selber auch Fußball, wie Conor?
Fußballbegeistert bin ich selber nicht, auch wenn ich frĂŒher mal ein paar Wochen bei den ‚Minikickern‘ war. Irgendwie liegt das Fußballfieber meiner Familie nicht so im Blut. Ich gehe lieber selber eine Runde um den Block laufen, anstatt mir ein Spiel anzusehen.

Du bist viel in Social Media unterwegs – wieviel Zeit investierst du dafĂŒr pro Woche?
Da Social-Media hobbybedingt mittlerweile einen sehr großen Teil meines Lebens einnimmt, bin ich dort auch viel unterwegs. Ich poste auf meinem Instagram-Account (@moritzbaeckerling) fast tĂ€glich Bilder, und gehe dafĂŒr ca. einmal im Monat mit ’nem Kumpel Bilder shooten, und muss diese natĂŒrlich auch noch bearbeiten. Am meisten Zeit kosten jedoch meine YouTube-Videos, welche mir aber besonders Spaß machen zu produzieren. Auf meinem Kanal (Abgedreht TV) kommen wöchentlich 2 Videos online, in denen durchschnittlich zwischen 6 und 12 Stunden Arbeit stecken (mit Konzept, Dreh und Schnitt). Am liebsten drehe ich meine Musikvideos und nehme die Songs dafĂŒr auf. DafĂŒr fahre ich immer nach Bonn ins Tonstudio, wo ich im Januar im Rahmen einer etwas grĂ¶ĂŸeren Musikproduktion sehr viel Zeit verbringen werde. Pro Woche kommen also gut und gerne zwischen 10 und 30 Arbeitsstunden alleine durch meine Social-Media AktivitĂ€ten zustande. Wobei es sich fĂŒr mich weniger wie Arbeit anfĂŒhlt, als vielmehr danach, meinem Traum ein StĂŒck nĂ€her zu kommen.

Interview mit Moritz von Zeddelmann

Was war dein coolstes Erlebnis am Set von „Unter uns“?
Es gab natĂŒrlich viele schöne Erlebnisse, aber da wĂ€re definitiv unser Silvesterdreh zu erwĂ€hnen, bei dem es viel Pyrotechnik gab und ein paar schöne kollektive Lacher im Team. Außerdem waren wir bis spĂ€t in die Nacht mit den Kollegen im Studio, was das schöne GefĂŒhl von Klassenfahrt gab.

Wie hast du dich mit Lars Steinhöfel verstanden?
Mit Lars habe ich mich beim Casting schon großartig verstanden. Er ist ein unglaublich liebenswĂŒrdiger Mensch, der mich sofort an die Hand genommen und mir mit allen Dingen, die das Leben in den Studios anbelangt, zur Seite gestanden hat. Dazu ist er ein großartiger Kollege, mit dem man sich sicher sein kann, dass jede Szene besser wird als sie geschrieben steht. Er ist ein richtiger „Streber“, was die Arbeit anbelangt und dazu kann man mit ihm privat auch einen Heidenspaß haben. Wir haben sehr viel gelacht.

Deine Rolle Hauke „The Hawk“ spielt in der NFL – bist du selber auch so sportlich?
Ich habe immer schon viel Sport gemacht, ĂŒber 10 Jahre lang Kampfsport und Akrobatik, viel Tanz in der Schauspielausbildung. Ich habe sogar ein wenig Football in der Highschool gespielt, was mir sehr bei der Rollenvorbereitung fĂŒr Hauke geholfen hat. Seit der Geburt meiner Tochter hatte ich allerdings wenig Zeit fĂŒr den Sport, und da hat mir die Rolle einen schönen Grund gegeben, wieder fit zu werden.

Die Story von Hauke könnte auch im wahren Leben so passiert sein. Wie wĂŒrdest du das selber handhaben? Wie wichtig ist dir selber Ehrlichkeit?
Ich glaube tatsĂ€chlich, dass ich die UmstĂ€nde Ă€hnlich handhaben wĂŒrde wie er. Ich denke, dass Beruf und Privatleben strikt getrennt sein sollten, und wenn jemand gut Football spielt, oder irgendetwas besonders gut kann, dann sollten sexuelle Orientierung, Religion oder Ă€hnliches dem nicht im Weg stehen. FĂŒr mich hat Ehrlichkeit im eigentlichen Sinne nichts mit diesem Dilemma zu tun. Aus Eigensinnigkeit zu lĂŒgen finde ich natĂŒrlich blöd. Wenn jemand aber Informationen ĂŒber sich zurĂŒck hĂ€lt, nur um sich zu schĂŒtzen, dann ist das fĂŒr meine Begriffe gerechtfertigt und die Schuld liegt bei denjenigen, vor denen man sich zu schĂŒtzen versucht. GlĂŒcklicherweise muss ich nicht unter denselben UmstĂ€nden leben wie Hauke. (Text: RTL)

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